Montag, 7. Mai 2012

WELCOME TO THE DSCHUNGEL ♥ 2

Tag 5, 24.04.2012:
Nach einer mehr oder wenigen gemütlichen Nacht in unseren Hängematten, aber einem dafür umso leckerem Frühstück bei strahlender Sonne, machten wir uns mit unseren kleinen Motorkanus auf den Weg zu einem Indianerstamm. Zuerst zeigte uns die Dorfmutter ihre Apotheke und ihre Medikamente, die sie angeblich aus Knochenpulver u.ä. herstellte.
Danach zeigten uns die Kinder ihre Schule und ein Netz mit Ameisen, deren Stich man noch 24h später spürt. In diesem Indianerdorf müssen die Jungs immer noch ihre Hand 3x10 Minuten dort reinhalten um zu zeigen, dass sie echte Männer sind. Ein 8 jähriger erzählte uns ganz stolz, dass er das schon lange hinter sich hätte.
Ausserdem konnten wir allerlei Schmuck und Täschchen kaufen.
die Apothekerin
Die Indianerkinder waren eigentlich ganz süss, man hat allerdings gemerkt, dass das Dorf sehr touristisch geprägt ist und sie nur ihre Sachen an uns verkaufen wollten.
Nachmittags haben wir Sonnengebadet, die Delphine beobachtet die im Fluss sehen konnte und wir durften vor dem Boot schwimmen! :)
Wir haben alle eine Poolnudel bekommen und hüpften vom Boot ins Wasser!
den Stick dieser Ameise spürt man noch 20 Stunden später
Am Abend fuhren wir wieder mit unseren kleinen Motorkanus raus um Krokodile oder andere Tiere zu beobachten, doch leider fanden wir keine.
Indianischer Schmuck
Unser Guide erzählte uns stattdessen Geschichten aus dem Regenwald un von den Indianern.
Er ist selber Indianer und ist mitten im Regenwald aufgewachsen und kannte sehr sehr viele Legenden über den Regenwald. 

als unser Boot mal aufgeräumt war :) 

Tag 6, 25.04.2012:
Taipiokaa - ein typisches Gebäck aus dem Nordosten Brasiliens
Morgens gingen wir wieder zu einem Indianerstamm, ein anderer und nicht so touristisch geprägter Stamm.
Dort zeigte uns unser Guide wie dieser Stamm lebt und den Regenwald respektiert. Sie benutzen wirklich nur die Fläche die sie wirklich brauchen. Der Vater holt Mandioka und die Kinder machen daraus Mehld, dass die Mutter zum Kochen benötigt.
Danach fuhr unsere Gruppe mit den Kanus mitten in Gebüsch, denn wir wollten Piranhas angeln. Wir veranstalten einen Wettbewerb, unser Kanu gegen das andere und wir haben 7:0 gewonnen! :)
Nach dem Mittagessen sind wir in eine Communidade gegangen. Das ist ein Dorf von Indianern, die zivilisierter leben. Dort gibt es Strom, Computer & eine relativ moderne Schule. 
Die kleinen Kinder sangen uns etwas vor und nahmen uns den ganzen Tag zum spielen, singen und tanzen in beschlag. 
Ausserdem spielte eine Gruppe von uns Fussball gegen die Indianer und diese gewannen natürlich:D Insgesammt war es ein schöner Nachmittag, an dem wir das Leben dieses Indianerstammes richtig kennenlernen konnten. 
Am Abend gingen wir wieder in die Communidade, denn der kleine Kiosk wurde zu einer Disco umgewandelt und die Jugendlichen zeigten uns eine menge Indianischer Tänze. 
Kurz vor Mitternacht erzählte ich allen, dass am nächsten Tag Kajas Geburtstag sein würde, deshalb fingen wir um Punkt Mitternacht an für sie "Parabéns pra você" zu singen. :)

 Tag 7, 26.04.2012: 
Nach einem leckerem Frühstück und gefühlten 1000 Geburtstagsliedern später machten wir uns, bepackt mit unseren Badesachen und Kameras(!!) auf den Weg zu einem ganz besonderen Ausflug. 
Denn heute war der Tag gekommen, worauf sich alle am meisten gefreut haben: wir gingen mit den Delphinen schwimmen!! :)
beim Angeln :) 
In 10er Gruppen durften wir nach und nach ins Wasser gehen. Der Sohn der Besitzerin fütterte die Delphine mit zerschnippeltem Fisch und wir konnten sie in der Zeit streicheln und mit ihnen schwimmen. Das war definitiv das beste was ich je in meinem Leben gemacht habe! Und nicht das erste mal dieser Reise ärgerte ich mich, keine Wasserfeste Kamera zu besitzen! 
Nachdem wir mit den Delphinen geschwommen sind  zeigte uns die Frau noch, wie sie die 40kg schweren Fische füttert, die ganz berühmt im Amazonas sind! 
Dazu befestigte sie Fisch an einer Angel und hielt diese in das Fischbecken. Die Fische sind dann rausgesprungen und haben die Fischchen geschnappt und ich musste mich mit meinem ganzen Körper auf die Angel stützen, damit sie nicht reinfällt. 
Am Nachmittag fuhren wir zu einem Strand, wo es auch einen Friedhof gab. 
Den ganzen Nachmittag schwammen wir im Fluss, sonnten uns, spielten Ball, usw...
Nach dem Abendbrot wurden wir alle auf ein anderes Boot gerufen und wir haben, alle 72 Austauschschüler, "Parabéns para você" für Kaja gesungen und den Kuchen angeschnitten. 
unsere Tourmusik, zu der wir IMMER tanzten :) 
Eigentlich sollte es danach eine Party mit Discokugel geben aber die ist irgendwie nicht angesprungen also musste jeder wieder auf sein Boot gehen und eigentlich sollten wir schlafen. Doch wir machten einfach die Musik ganz laut an und tanzten im Schlafanzug auf dem Sonnendeck! :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen