Samstag, 21. Januar 2012

BRASILIEN

Am 22. April 1500 ging der portugiesische Seefahrer Pedro Alvares Cobral an der Küste des Staates Baia, wo heute der Ort Porto Seguro liegt, an Land. Dieses Datum wird als der Tag der Entdeckung des Landes gefeiert, das den Namen Brasil enthielt wegen des Baumes aus feuerrotem Holz, "pau brasil", der an der Küste gefunden wurde.

Die Stadt Salvador in Bahia war seit 1549 die erste Hauptstadt des Landes. Später übernahmen Rio de Janeiro (1753) und Brasilia (1960) diese Funktion. Als Folge der Napoleonischen Kriege siedelte sich 1808 die portugiesische Königsfamilie in rio de Janeiro an, wo 1815 der Först Dom Joao VI zum König des Vereinigten Königreiches von Brasilien Portugal und Algarves gekrönt wurde. Diese historische Tatsache war für die Geschichte der brasilianischen Nation von größter Bedeutung 1820 kehrte die Königsfamilie nach Portugal zurück und ließ ihren Sohn D.Pedro, der mit der österreichischen Erzherzogin Leopoldina von Habsbur verheiratet war, als Prinzregenten zurück. Dieser rief am 7. September 1822 die Unabhängigkeit aus und wurde als DPedro I der erste Kaiser Brasiliens. 1831 dankte er zugunsten seines Sohnes D. Pedro II ab, der damals fünf Jahre alt war und später Kaiser wurde. D. Pedro II regierte bis 1889 - in diesem Jahr wurde die Republik ausgerufen.

Mit 8.513.844 km² ist Brasilien flächenmäßig das fünftgrößte Land der Erde. Eurpäer, hauptsächlich Portugiesen, gemischt mit Abkömmlingen afrikanischer Sklaven, brasilianischer Indianer und asiatischer Einwanderer, bilden die Bevölkerung, die heute 140 Millionen beträgt. Die Mehrheit sind Katholiken. Brasilien ist die größte katholische Nation der Welt. Die Brasilianier sind ein fröhliches und kontaktfreudiges Volk, das außer den religiösen Traditionen auch weltliche Feste feiert, wie Karneval mit Samba in Rio de Janeiro und Frevo im Norden/Nordosten, die Junifeste mit typischen Tönzen und Freudenfeuern, die Weinfeste in den Weingebieten im Süden, Silvesterfeiern mit Macumbas (überlieferte afrikanische Riten). Die brasilianische Wirtschaft hat im Laufe ihrer Geschichte verschiedene Zyklen erlebt: Zuckerrohr, Gold, Kaffee, Kautschuk und letztlich die Industialisierung. Gegenwärtig deckt die Produktion von Nahrungsmitteln, Industriegütern und Erzen in hohem Maße die Bedürfnisse des Binnenmarktes. Eine Ausnahme bildet das Erdöl. Brasilien exportiert unter anderem Kaffee, Kakao, Orangensaft, Soja, Zucker, Südfrüchte, Erze, Kraftfahrzeuge, landwirtschaftliche Geräte, Flugzeuge und Schiffe. Brasiliens Bruttosozialprodukt liegt mit US$ 400 Milliarden in der Welt an siebter Stelle.

Das Land unterteilt sich in fünf klimatische Regionen: der NORDEN mit seinem feuchten, tropischen Klima, welcher das gesamte Amazonasgebiet einschließt; der tropische NORDOSTEN, w
o die trockene Caatingavegetation vorherrscht, welche unerbittliche Trockenheiten verursacht; der MITTELWESTEN mit seinen fruchtbaren Ländereien, Wäldern und Buschsteppen, wo sich Land- und Viehwirtschaft entwickelt; der subtropische SÜDOSTEN, das Industie- und Landwirtschaftszentrum des Landes und der SÜDEN mit gemäßigtem und kalem Klima im Winter, manchmal mit Temperaturen unter Null - eine Region der Wälder und Weiden, reich wegen ihrer Landwirtschaft, ihrer großen Viehherden und ihrer gut entwickelten Industrie.

Der Amazonas ist der größte Fluss der Welt mit einer Wasserabga
be von 80.000m³ in der Sekunde. Die brasilianischen Flüsse umfassen mehr als ein Drittel des Süßwassers der Erde. Die Atlantikküste erstreckt sich über mehr als 8.000 km und zeichnet sich durch ihre schönen noch unberührten Strände aus.

Der Transport wird hauptsächlich auf den Straßen und auf dem Luftweg abgewickelt, wo mord
erne Lastkraftwagen und bequeme Omnibusse sowie ein ausgezeichneter Flugdienst verfügbar sind, welche die entlegendsten Orte des Landes erreichen. Ein fortschrittliches Fernmeldewesen erfasst das gesamte nationale Territorium.

Brasilien hat 34 Nationalparks und 15 biologische Reservate, die 1,5% der Landoberfläche ausmachen. Aber die Augen der Welt richten such auf die drei wichtigsten Umweltschutzgebiete: Den Amazonasurwald, die größte ölologische Reserve des Planeten, das Sumpfgebiet "Pantanal" im Mato Grosse, einmalig wegen deiner üppigen Fauna, und den Atlantikregenwald, der von der Zerstörung durch den Menschen bedroht ist. Regierungsmaßnahmen, Aufklärungskampagnen und Initiativen der Bevölkerung selbst bemühen sich, bei den Brasilianern ein Bewusstsein für die Erhaltung der Natur zu wecken, um die Gefahr der Zerstörung noch vor Ende des Jahrhunderts zu bannen.


Sonntag, 1. Januar 2012

It's 2012!!!!

Nossa, wie schnell das Jahr vergangen ist.
Wie viel i
ch erlebt habe in diesem Jahr, gelernt, es hat sich alles komplett verändert. Positiv verändert :). Was ein ereignisreiches Jahr :).
Gestern nachmittag haben wir alle einen Kuchen gebacken und das Silvester Abendessen vorbereitet.
Cleo, Elisie und ich haben Weintraubenkuchen gebacken und Lasagne gekocht. Laci hat sich nur darüber lustig gema
cht wie 3 Frauen in der Küche stehen und angeblich von nichts ne Ahnung haben:D
Aber e
s hat sehr gut geklappt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen :). Nach dem Abendessen mussten wir uns schnell beeilen um uns fertig zu machen denn schon um 22:30h wollten wir los zum See.
An Silvester trägt man hier traditionell weiße Kleidung denn das bedeutet, dass man sich im nächsten Jahr Frieden wünscht.
Das war schon lustig, als man in den Geschäften wirklich NUR noch weiße Kleidung im Schaufenster sa
h.
Um halb 11 sind wir dann losgefahren z
um See denn dort sollte um Mitternacht das große Feuerwerk steigen. Und dort war wirklich die Hölle los!
Tausende Leute waren schon dort um
sich den besten Platz zu sichern um in den Himmel zu gucken. Um kurz vor 12 war es dann soweit: der Countdown! Über Lautsprecheranlage wurde ganz laut runtergezählt und um 12 begann das Feuerwerk. Alle sind sich in die Arme gefallen und haben sich ein frohes neues Jahr gewünscht. Und das Feuerwerk!
Es war wirklich unglaublich! 20 Minuten ging
es und es war einzigartig :). Danach haben wir Weintrauben gegessen.
Das ist hier nämlich eine Tradition:
Man muss Weintrauben essen und 12 Kerne ausspucken, für jeden Monat einen. Diese Kerne wickelt man in einen Geldschein und sagt dabei, was man sich wünscht für das nächste Jahr: Gesundheit, Glück, aber auch vor allem Geld!;)
Später habe ich mich mit Kaja und Greg getroffen und dann ging es los auf die wohl coolste Silvesterparty aus ganz Toledo!
Die Party fand im Garten einer Freundin statt und sie hat mega viele Leute eingeladen. Wir haben die ganze Nacht durchgetanzt und uns unterhalten und Kaja und ich waren als Austauschschüerinnen natürlich wieder das Highlight dieser Party! :)
Um 5 Uhr morgens ging es dann nach Hause und ich muss schon sagen, das war das coolste Silvester, das ich je gefeiert habe!! :).